Seit 2007 wohne ich in München und fühle mich hier sehr wohl. Bis vor kurzem wohnte ich in Milbertshofen, jetzt bin ich im Hasenbergl. Das „Miteinander“ finde ich gut hier. Ich kenne keinen Rassismus.

Vielleicht gibt es im Hasenbergl mehr Sozialwohnungen und mehr Menschen mit sozialen Problemen. Es gibt Leute, die weniger integriert sind, keine Abschlüsse haben, nicht arbeiten können und sich daher weniger wohl fühlen. Aber grundsätzlich ist alles gut geregelt. Es gibt genug Freiheiten und ein gutes Zusammenleben.

Ich finde, der Staat und die Stadt München tun viel für alle. Deshalb sollten diejenigen, die ohne Abschluss sind und keine Schule besucht haben, sich mehr anstrengen.

Typisch für das Miteinander in München sind für mich der Marienplatz, der Stachus und Schwabing. Dort gibt es integrierte Menschen mit kulturellem Hintergrund und viele junge Leute. Mit denen kommt man gut klar. Einer unangenehmen Situation würde ich ausweichen. Gute Erfahrungen – wie jetzt zum Beispiel – kann man jederzeit erleben. Man muss alles positiv sehen. Denn ist es gerade gut, wie es ist, und so soll es bleiben.

August 2016 mb/sk

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