Ich bin in der Maxvorstadt in München geboren und bin nach mehreren Aufenthalten in anderen Stadtteilen wieder dorthin gezogen. „Miteinander“ fing für mich in der Evangelischen Kirche mit einem Gruppenleiterkurs an. Seit ich in Rente bin, mache ich bei „Menschen für Menschen“ mit.

Bei „Mama lernt Deutsch“ sprechen wir einmal in der Woche mit Müttern anderer Herkunft Deutsch. 

Außerdem lese ich für Kinder bei den „Lesefüchsen“ und arbeite in einer Bücherei.

Da ich in einem Geschäftshaushalt aufwuchs, war das Miteinander schon früh sehr wichtig, schließlich waren die anderen auch potentielle Kunden.

Zwar sind wir in München trotz unseres hohen Ausländeranteils auf dem richtigen Weg, doch ist mir aufgefallen, dass die Jugend intoleranter wird und die jungen Männer auf „Krawall“ aus sind. Das habe ich auch bei meinem 22jährigen Sohn beobachtet, obwohl er selbst „halber Kroate“ ist.

Man sollte früh in die Schulen gehen und Gewaltprävention machen.

Juli 2016 mb/rw

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