Das Projekt

Unser Projekt heißt „M i t e i n a n d e r i n m ü n c h e n“. Der Name wurde entwickelt aus dem in München sehr bekannten Slogan “Leben und leben lassen“, weil der für die Münchner Lebensart typische Satz als Internetadresse bereits vergeben war. Schließlich soll das von uns zu schaffende „Werk“ der Welt, zumindest aber einem interessierten Publikum zugänglich sein. Dazu brauchen wir die Internetseite.

Und was gibt es dort zu sehen? Fotos von interviewten Personen und deren Aussagen zu unserem Thema. Wozu das Ganze? Was ist der Sinn? Warum machen wir das?

Ein schöner lateinischer Satz hilft uns auf die Sprünge: „Tempora mutantur et nos mutamur in illis.“ Zu Deutsch: Die Zeiten ändern sich und wir uns in (mit) ihnen. Das bedeutet für uns: wir sind dem Z e i t g e i s t auf der Spur!

Im Spätsommer 2015 haben wir schon eine Reihe von Interviews und Fotos gemacht. Jetzt stellt sich zwingend die Frage:

  • Hat sich im Denken und Handeln der Stadtgesellschaft etwas verändert z.B. weg von der Toleranz hin zu mehr Fremdenfeindlichkeit?
  • Oder wohnen bei uns in München nur Menschen mit übergroßem „Helfer‐Gen“?
  • Werden bei der Befragung neue Probleme angesprochen, die wir in einem weiteren Projekt bearbeiten können?
Mit anderen Worten: wir werden das Stimmungsbild in der Stadt einfangen, indem wir auf verschiedenen Plätzen und Orten, wo sich Menschen treffen, unsere Fragen stellen und unsere Begriffe zur Disposition stellen. Auch wollen wir Mitglieder des ein oder anderen Vereins und verschiedener Organisationen befragen, damit die kulturelle Vielfalt unserer Mitbürger auch in den Antworten zum Tragen kommt.

Dabei sind wir uns bewusst, dass unsere Arbeit trotz eines großen Engagements keine wissenschaftliche Studie wird.

Wer also Interviewer/in werden möchte, nimmt die Antworten auf 's Handy auf, nachdem er vorher abgeklärt hat, ob sich die angesprochene Person auch fotografieren und auf einer Webseite sehen lassen will. Eine vorgedruckte Einwilligungserklärung ist zu unterschreiben. Nach oder während des Interviews wird fotografiert. Für die zukünftigen Fotografen sei noch erwähnt, dass wir keine Drehgenehmigung brauchen, solange wir uns nicht mehr als verkehrsüblich und nur mit kleinem Kamera‐Handgepäck im öffentlichen Raum bewegen.

Sollte unsere Aktion die erhofften Früchte tragen, ist auch noch an eine kleine Ausstellung in der Stadt gedacht.

Jetzt sind Sie gefragt: Wollen Sie dabei sein? Bevor Sie sich entscheiden, darf ich noch ergänzen, dass in unserem Team weitere Arbeiten und Aufgaben anfallen, für die wir auch frische Kräfte brauchen; das sind: Redigieren der Texte aus den Interviews, die Protokollführung in den Sitzungen, Öffentlichkeitsarbeit.

Melden Sie sich bei der BürgerStiftung München unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Ansprechpartnerin: Petra Birnbaum


Gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt. 

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